TWI wird Smart City Hub

Smart Sens baut am Standort ein LoRaWAN für IoT-Anwendungen auf und sucht die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit innovativen Unternehmen.

Smart Sens baut am Standort ein LoRaWAN für IoT-Anwendungen auf und sucht die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit innovativen Unternehmen.

Der TWI ist mit seinen Gebäuden, seiner Infrastruktur, 200 ansässigen Unternehmen und rund 2.000 „Einwohnern“ eine Stadt in der Stadt und Ausgangspunkt für Smart Sens, um moderne Anwendungen wie IoT (Internet of Things) zu testen.

TWI Vorreiter Smart Sens ist eine Kooperation der Unternehmen Smart Village GmbH und soft-hard-ware, Brixlegg. Die große Bandbreitean sinnvollen Einsatzmöglichkeiten war für die Initative Smart Sens entscheidend um mit Unterstützung der IVG und dem myTWI-Verein einen Smart City Hub zu initiieren. Dazu wurde im TWI ein LoRaWAN installiert, das eine innovative Datenübertragung in einem lokalen Netzwerk ermöglicht.

Das „Long Range Wide Area Network“ (LoRa-WAN) ist ein Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll, ideal zur Verbindung von Niedrigenergiegeräten – z.B. für die Verbindung von batteriebetriebenen Sensoren mit einem Netzwerkserver. Das Übertragungsverfahren basiert auf Funkwellen und erzielt mit wenig Leistung und geringen Hardware-Kosten eine Reichweite von bis zu zehn Kilometern. Weitere Vorteile sind unter anderem: gute Gebäudedurchdringung, Unterstützung großer, lokaler Netzwerke, geringe Kosten für Infrastruktur, Betrieb und Sensoren, End-to-End-Verschlüsselung, GPS-freie Tracking.

„Der Smart City Hub soll nicht nur die Bewirtschaftung des TWIAreals kostengünstiger und den Betrieb sicherer machen. Wir suchen vor allem die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit innovativen Unternehmen. Dazu bieten wir allen TWI-Mitglieder, die mit IoT-Awendungen experimentieren und arbeiten möchten, eine kostenlose Beratung“, erklärt Thomas Ziegler von Smart Village GmbH. Außerdem werden die Unternehmen beim Lukrieren von Förderungen unterstützt. Kooperationen bestehen bereits mit der IKBHall AG und Swarm Analytics.

Im lokalen LoRaWAN am TWI sind derzeit Sensoren für Grundwasser, Bewässerung, „Halten und Parken verboten“, People Counting, meteorologische Parameter und Tracking im Einsatz. „Die Sensoren senden ihre Daten verschlüsselt an das Gateway am Dach des TWIGebäudes. Über den Server werden die Daten an die Nutzer weitergeleitet. Damit bleibt auch die Wertschöpfung im Land“, berichtet Thomas Ziegler.

Die Anwendungsfelder von IoT sind vielfältig: öffentliche Infrastruktur, Schutz vor Naturgefahren, Landwirtschaft, Parkraum, Smart City, Tracking, Smart Metering, Industrie und Produktion, Gebäudemanagement oder meterologische Daten.

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