Über LoRaWAN2020-08-24T12:58:22+02:00

Wissenswertes über LoRaWAN

Das Internet der Dinge (IoT) wird unsere Infrastruktur nachhaltig verändern. Die entscheidende Frage hinsichtlich der Ausbreitung und möglichen Anwendungen von IoT wird sein, mit welcher Übertragungstechnologie die Geräte miteinander kommunizieren werden. Der Kommunikationsstandard LoRa eignet sich aufgrund spezifischer Vorteile für verschiedene IoT-Anwendungsbereiche.

  • LoRa steht für Long Range (große Reichweite). Das Übertragungsverfahren basiert auf einer Modulationstechnik, die als „Chirp Spread Spectrum“ benannt wird.

  • LoRaWAN definiert das Kommunikationsprotokoll und die Systemarchitektur für das Netzwerk. Diese haben den größten Einfluss auf den Energieverbrauch eines Knotens, der Netzwerkkapazität, der Servicequalität, der Sicherheit und der Vielfalt der vom Netzwerk bedienten Anwendungen.

  • LoRaWAN nutzt freie Frequenzbereiche aus den lizenzfreien ISM-Bändern. In Europa sind das unter anderem die Bänder im Bereich 868 und 433 MHz.

Welche Vorteile bietet LoRa?

FAQ

Was ist LoRa?2020-08-07T13:18:52+02:00

LoRa steht für „Long Range“ (große Reichweite) und ist ein Kommunikationsstandard für Funkverbindungen mit großer Reichweite. Das dabei verwendete Übertragungsverfahren basiert auf einer Modulationstechnik, das als „Chirp Spread Spectrum“ bezeichnet wird.

Was ist LoRaWAN?2020-08-07T13:18:23+02:00

Das „Long Range Wide Area Network“ (LoRaWAN) ist ein Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll, welches eine Klasse von Netzwerkprotokollen zur Verbindung von Niedrigenergiegeräten beschreibt – z. B. die Verbindung von batteriebetriebenen Sensoren mit einem Netzwerkserver. Dieses Übertragungsverfahren erzielt mit wenig Leistung eine hohe Reichweite und ermöglicht eine innovative Datenübertragung.

Warum gerade LoRaWAN?2020-08-07T13:17:50+02:00

Im Umfeld des IoT gibt es unterschiedliche technische Möglichkeiten, wie ein Sensor über ein Übertragungsnetz mit einer Datenbank verbunden werden kann. Das Feld der Übertragungstechnik erstreckt sich von 5G bis Bluetooth, mit ganz unterschiedlichen Frequenzen, Reichweiten und entsprechenden infrastrukturellen Notwendigkeiten. Bei der Entscheidung, LoRa-Netzwerke zu errichten, sind für uns drei Faktoren maßgeblich:

  • die Sendeleistung der Gateways und somit eine kostengünstige Installationen des Netzwerkes,
  • die Energieeffizienz der Sensoren und somit für den Anwender eine kostengünstige Möglichkeit, Sensoren mit einer Batterielaufzeit von bis zu zehn Jahren auszurollen und
  • die einfache Integration von Gateways und Sensoren in ein zentrales Backend-System.
Wie funktioniert ein LoRa-Netz einfach gesagt?2020-08-07T13:16:54+02:00

Das Netz besteht aus Endgeräten bzw. Sensoren, die mit Gateways kommunizieren, die wiederum Datenpakete an eine zentrale Backend-Infrastruktur senden. Sobald der Sensor durch eine Batterie mit Strom versorgt wird, registriert dies das Backend und transportiert die Daten vom Gateway zu einem vom Kunden angegebenen Endpunkt/Applikation, wo die Datenströme ausgewertet werden können.

Funktioniert das nicht auch einfacher mit WLAN?2020-08-07T13:16:23+02:00

WLAN hat, wenn überhaupt, nur eine Reichweite von wenigen hundert Metern. Für ein solches Netz bräuchte es also vielmehr Infrastruktur in Form von Routern. Das bedeutet auch: mehr Anfälligkeit für Störungen. Zudem wäre es weitaus teurer.

Was ist mit 5G? Muss ein LoRa-Netz künftig überhaupt noch sein?2020-08-07T13:15:13+02:00

Das eine schließt das andere nicht aus, im Gegenteil. Bei LoRa-Netzen handelt es sich um eine komplementäre Technik zu 5G. Während 5G sehr hohe Latenz- und Reaktionsgeschwindigkeiten ermöglicht, liegen die Stärken eines LoRa-Netzwerkes in seiner hohen Reichweite, seiner Energieeffizienz und der einfachen Handhabung, z.B. bei der Integration von Applikationen.

Im Umkehrschluss werden für die 5G Technologie, ähnlich wie bei WLAN, sehr viele Gateways mit Glasfaser-Anschlüssen benötigt. Das kostet weitaus mehr als ein LoRa-Netz, dessen Gateways einen Senderadius von bis zu zehn Kilometern besitzen. Für die Zukunft gilt es, die Stärken der beiden komplementären Techniken bestmöglich miteinander zu verknüpfen.

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